Wir leben in einer virtuellen Welt

Alla Ruggaber-Mast
Vice President Global Communications Mittel- und Osteuropa SAP AG

Wir leben in einer virtuellen Welt: Täglich sitzen wir vor dem PC, surfen durchs Netz, checken unser Smartphone nach Neuigkeiten, tauschen uns auf Facebook mit Freunden aus oder twittern, was uns bewegt. Da stellt sich die berechtigte Frage: Warum das gesellschaftliche Engagement von SAP in einem Magazin vorstellen? Hätte es eine Webseite nicht auch getan? Wir denken, nein. Denn Gedrucktes macht Inhalte auf besondere Weise greifbar und begreifbar. Beispielsweise hilft ein Heft dem Leser, sich auf einen Text zu konzentrieren und sich nicht in den unzähligen Links des Informationsdschungels zu verlieren.

Die Idee zu diesem Magazin entstand in Gesprächen zwischen dem Bundesverband der jungen Medienmacher, der Jugendpresse Deutschland und allen, die bei SAP im Bereich Corporate Social Responsibility arbeiten oder aktiv mitmachen. Die Projekte des gesellschaftlichen Engagements der SAP stellen wir hier vor. Diese Programme sind nur durch den aktiven Einsatz und das Engagement zahlreicher Kollegen bei SAP möglich. Auch ihnen möchten wir danken. Damit wir auch dem Lesebedürfnis der mobilen Generation entgegen kommen, gibt es das Magazin auch als Web-App.

Persönliche Einblicke

Unsere Autorin Anika Pfisterer begleitete eines der Teams, die in Deutschland bei der First Lego League antreten. Im Gespräch machten ihr die jugendlichen Teilnehmer in Bezug auf ihr Alter vor allem eines deutlich: je jünger, desto besser! Das hat nicht etwa mit Erfahrungsgewinn zu tun. Nein, nur bis zum Alter von 16 Jahren kann man bei der First Lego League mitmachen. Das ändert jedoch nichts an der überzeugten Nutzung von Fachvokabular. Wörter wie „Base“ und „Pneumatik“ braucht man eben, um Robotern Leben und Intelligenz einzuhauchen.

Soziales Unternehmertum verfolgt gesellschaftlich wichtige Ziele. Das wusste unser Autor Georg Dufner schon vor seiner Recherche. Doch welche Energie es junge Unternehmer kostet, gleichzeitig betriebswirtschaftlich rentabel und moralisch einwandfrei zu wirtschaften, zeigte sich erst neun Interviews später. Es ist eben doch etwas ganz anderes, ob sich ein Großunternehmen sozialen Zielen verschreibt oder ein Start-Up seine Geschicke ausnahmslos an soziale Verantwortung knüpft. Impressionen und Erfolgsgeschichten zur Investition in pflichtbewusstes Wirtschaften hat Georg im Social Impact Lab in Berlin gesucht und gefunden.

Warum das Magazin um eine WebApp erweitern? Weil sich unser Redaktionsteam keine bessere Kombination vorstellen kann. Von Anfang an warb Paul Fridolin Frisch für diese Idee: Um die vielen Menschen hinter den Projekten vorzustellen, braucht es detailreiche Texte, anschauliche Fotostrecken und ausdrucksstarke Videos – immer griffbereit und alles nur einen Fingerzeig entfernt. Und, ganz ehrlich: Wenn wir mit Deutschlands größtem Softwareunternehmen über sein gesellschaftliches Engagement sprechen, dann müssen wir das einfach auch glaubhaft mobil präsentieren. Das war für uns Ehrensache!